Zwischen Fels und Gipfelglück im Zillertal

Ein Junge klettert an einer Felswand, während ein Mädchen auf einem großen Stein sitzt und zuschaut, umgeben von Bergen.

Spielerisch in die Welt des Kletterns

Nur rund 30 Autominuten vom Alpenhof Hintertux entfernt liegen die Zimmereben-Klettersteige – unter ihnen auch ideale Einstiegsrouten für Familien und junge Kletterer. Der Kinderklettersteig und der Huterlaner Klettersteig verbinden gesicherte Passagen der Schwierigkeitsgrade A/B mit spielerischen Elementen aus dem Hochseilgarten. Kinder ab 120 cm können hier ihre ersten echten Felserfahrungen sammeln. Abwechslungsreiche Passagen, eine klare Routenführung und eine Aussichtsplattform mit möglicher Ausstiegsoption machen die Tour besonders vielseitig. Auf rund 210 Höhenmetern und bei einer Gehzeit von etwa zwei Stunden entsteht ein Erlebnis, das Mut stärkt, Vertrauen wachsen lässt – und dabei nie überfordert. 

Mehr Adrenalin zwischen Fels und Tiefblicken

Wer mehr Spannung sucht, findet im Zillertal eine außergewöhnliche Dichte an Klettersteigen: von genussvollen Einsteigerlinien bis zu anspruchsvollen C/D+-Routen mit luftigen Quergängen, steilen Aufschwüngen und überhängenden Passagen. Rund um Mayrhofen warten sportliche Herausforderungen mit Seilbrücken, Plattenkletterei und kraftintensiven Abschnitten. Ein Highlight ist der Talbach Klettersteig direkt am Talbachwasserfall. Dank seines stufenweisen Aufbaus eignet sich der Einstieg auch für Anfänger und Familien, während der Hauptteil erfahrene Klettersteiggeher fordert. Nach jedem schwierigeren Abschnitt führen Notausstiege zurück zum Wanderweg. Besonderes Highlight sind die zwei langen Seilbrücken, von denen die letzte direkt über dem Abfluss des Wasserspeichers endet – begleitet vom eindrucksvollen Rauschen des Wassers.

Eine Person in einem Kletterpark balanciert auf einem Baumstamm zwischen zwei Plattformen in der Natur.

Wandern, Wasser & Bewegung im alpinen Sommer

Nach der Spannung am Felsen beginnt in den Tuxer Bergen und im Naturpark Zillertaler Alpen die nächste Dimension der Bewegung: das Gehen. Wandern bedeutet hier nicht nur Strecke, sondern Perspektivwechsel. Zwischen Almwiesen, Wasserfällen und schmalen Steigen verändert sich die Landschaft mit jedem Höhenmeter – mal weich und grün, mal schroff und steinig, immer ursprünglich und nah. Viele Wege führen direkt in die Höhe und verbinden Naturerlebnis mit sportlicher Herausforderung, oft dort, wo der Übergang vom Wandern ins alpine Gelände fließend wird. Wer mehr Dynamik sucht, findet sie beim Canyoning, Rafting oder Paragliding – dort, wo Bewegung, Natur und Adrenalin auf eindrucksvolle Weise zusammenkommen und jeder Moment ein kleines Abenteuer in sich trägt. 

Eine Person klettert an einer steilen Felswand in einer grünen, bewaldeten Berglandschaft.

Vom Klettersteig zum Gipfel

Je länger man sich im Zillertal bewegt, desto klarer wird: Der Klettersteig ist oft nur der Einstieg in eine größere Bergwelt. Hinter dem Drahtseil öffnen sich weite Grate, stille Höhenwege und Gipfel, die nicht mehr technisch, sondern durch Ausdauer und Schritt für Schritt erreicht werden. Genau hier setzt die Gipfelerfahrung im Alpenhof Hintertux an – besonders im Rahmen der Gipfelerlebnis-Woche: geführte Touren mit staatlich geprüften Bergführern, mehrere Stunden in der Höhe und echte Gipfelziele zwischen rund 2.600 und 3.100 Metern. Intensiv, geführt und ursprünglich zugleich – Tag für Tag ein tieferes Eintauchen in die Bergwelt.

Jetzt ist der Moment, den Sommerurlaub im Zillertal nicht nur zu planen, sondern ihn am Felsen zu beginnen und am Gipfel zu vollenden.

Ihre Gabi Dengg sen. und die Familie Dengg  

Eine Gruppe von Bergsteigern steht auf einem Gipfel und blickt auf die beeindruckende Berglandschaft und den darunter liegenden See.